Nie mehr Architektur

Ich leide immer noch täglich, wie schon mein ganzes Leben an der anatomischen Korrektur, die im Zuge einer Nabelbruchoperation ohne Indikation und ohne Auftrag von einer Intelligenzbestie eines Chirurgen im LKH Wagna 1973, an meinem Kinderbauch durchgeführt worden ist.

Diese berichtete meinen Eltern, dass ich „so sehr an Bindegewebsschwäche“ gelitten habe, (dass sie den Bauch verkleinern musste, damit ich nicht mehr daran leide?!)

Langer Rede kurzer Sinn: Ich kann keinen sitzenden 8-Stunden Job verrichten, ohne, dass ich Schmerzen vom Sitzen bekomme und in weiterer Folge gravierende Entzündungen in den Augen (Uveitis), die ich mit Immunsuppressiva behandeln müsste. Ein paar Jahre habe ich es geschafft ohne Immunsuppressiva auszukommen, indem ich mittags strikt vegetarisch aß und Alkohol und Zucker weitestgehend wegließ.

Ich will nicht mehr immer mehr Einschränkungen in der Lebensführung hinnehmen, nur damit ich full-time sitzend arbeiten kann, die Pfusch-Operation zu vertuschen helfe und den Chirurgen die Chance auf Weiterentwicklung, die Möglichkeit aus dem Fehler eines Kollegen zu lernen oder eine Lehrmeinung zu korrigieren, nehme.

Ich werde auch, bis diese Bauchzusammenschnürung nicht rückoperiert worden ist, nie mehr für andere schnell bei einem Architekturwettbewerb aushelfen oder als Architekturzeichner, Projektleiter, BIM-Spezialist, zur Verfügung stehen. Also keine diesbezüglichen Anfragen mehr bitte! (Ich brauch auch keine Almosen-Arbeitsangebote mehr, weil ich angeblich so arm und depressiv bin, denn ich war nie depressiv sondern nur chirurgisch verpfuscht.)

Um finanziell zu Überleben in der Zeit bis zur Rehabilitation werde ich mich voll auf die Arbeit als Werbegrafikdesigner konzentrieren. (Und wenn der Bauch mich drückt, geh ich garteln, kochen, schlafen oder…) Genauere Information zu meinem Rehabilitationsprojekt finden sich hier:

www.bellyconstriction.com